Früherkennung der COPD

Früherkennung

 

Mit Hilfe der Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie) kann die Verschlechterung von Lungenfunktionswerten frühzeitig erkannt werden.

 

Beschwerden.
Husten mit Auswurf (Schleimproduktion), der auch ohne Infektion der Atemwege besteht, ist das erste Zeichen der Erkrankung. Aus dem "Raucherhusten" kann sich eine COPD entwickeln, die sich mit zunehmender Atemnot bei körperlicher Belastung bemerkbar macht. Die Einschränkungen werden von den Betroffenen aber häufig nicht ernst genommen und dem höheren Alter zugeschrieben. Die Einengung der Atemwege wird durch pfeifende, brummende oder röchelnde Geräusche hörbar, die jeden Atemzug begleiten (das so genannte Giemen). Manche Betroffene empfinden aufgrund der Atemnot ein Engegefühl in der Brust.

 

Mögliche Folgeerkrankungen und Komplikationen

 

Werden die schädlichen Belastungen während der Krankheit nicht vermieden, kann es zu bleibenden Veränderungen der Lungenfunktion kommen. Gesteigerte Anfälligkeit für bakterielle Infektionskrankheiten, Lungenentzündung, Bronchitis kann in weiterer Folge auch zu einem Lungenemphysem führen.Weil die Haut so wie alle Organe schlecht mit Sauerstoff versorgt ist, nimmt sie eine aschfahle oder blaue Farbe an, auch die Schleimhäute verfärben sich. In den Beinen und Füßen können sich Ansammlungen von Wasser bilden – Ödeme. Das Allgemeinbefinden verschlechtert sich im Verlauf der Erkrankung, das Lebensgefühl ist nicht mehr so positiv wie in früheren Jahren, weil Erkrankte jetzt nicht mehr so leicht mithalten können.

 

Diagnose

 

Die Diagnose der COPD erfolgt auf Grund der Angabe der charakteristischen Beschwerden, der Erfassung von Risikofaktoren (erbliche Belastung, Rauchen, berufsbedingte Belastung mit Stäuben, häufige Atemwegsinfekte in der Kindheit) und dem Nachweis mittels Lungenfunktionsprüfung, dass die Verengung der Atemwege mit bronchienerweiternden Medikamenten nicht vollständig rückgängig zu machen ist.

Besteht ein chronischer Husten mit Auswurf, dann sollte der Arzt auch eine Lungenfunktionsprüfung durchführen, wenn (noch) keine Atemnot verspürt wird. Aber nicht jeder Patient mit chronischem Husten mit und ohne Auswurf entwickelt jedoch eine COPD. Die Diagnose COPD basiert auf der Feststellung einer Atemwegseinengung. Für die Abschätzung des Schweregrades der COPD können die Spirometrie, die Analyse von Fluss-Volumen-Diagrammen oder die Ganzkörperplethysmografie herangezogen werden. Bei der Spirometrie werden die Durchgängigkeit der Atemwege und das Lungenvolumen unter bestimmten Bedingungen gemessen. Die Vitalkapazität, VC, ist eine Kenngröße für die Funktion der Lunge. Es gibt Größen jeweils für die Einatmung (inspiratorische Vitalkapazität) und für die Ausatmung (exspiratorische Vitalkapazität). Wie viel Atemluft die Atemwege innerhalb eines bestimmten Zeitraums passieren kann, wird gemessen und mit einem standardisierten Wert verglichen. Mit dem Peak-flow-Meter wird der maximale Fluss der Ausatmung (Peak expiratory flow, PEF) festgestellt und mit einem Sollwert (das ist ein standardisierter Wert) oder dem persönlichen Bestwert verglichen. Ein anderer wichtiger Wert, der so genannte FEV1 (forciertes exspiratorisches Einsekundenvolumen), gibt an, wie viel Atemluft innerhalb einer Sekunde aus der Lunge gepresst werden kann. Der FEV1 wird in Prozent der Vitalkapazität angegeben. Es kann auch eine Ganzkörperplethysmographie nötig sein. Bei diesem Verfahren wird der Patient in einen abgeschlossenen Raum (ähnlich einer Telefonzelle) platziert; anschließend werden seine Lungenfunktionswerte bestimmt. Diese aufwändigere Methode erzielt genauere Werte als die Spirometrie.

In der 2007 veröffentlichten Deutschen COPD-Leitlinie wird die Vitalkapazität für die Definition der Verengung verwendet. Vereinfachend stellt der Arzt eine Einengung der Atemwege fest, wenn der Quotient aus FEV1 zu VC < 70% ist. Außerdem wird der FEV1 vor und 30 Minuten nach Inhalation von bronchienerweiternden Medikamenten gemessen. So kann festgestellt werden, ob die Atemwegsverengung medikamentös rückgängig zu machen ist - in diesem Fall liegt eher Asthma vor, andernfalls eher eine COPD.

Die Bestimmung der Kohlenmonoxid-Diffusionskapazität ist wichtig für die Analyse der Funktionseinschränkung beim Lungenemphysem.
Auch kann eine Röntgenaufnahme des Brustraums nötig sein.

Bei schwereren Formen der COPD können auch kontrollierte Belastungstests durchgeführt werden.

 

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